Gruppeninterview: „Backpacking in Neuseeland“ Fünf Neuseeland-Backpacker berichten von ihren persönlichen Erfahrungen

| 26. November 2015 | 1 Kommentar

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Der Hintergrund: Johanna hat Work & Travel in Neuseeland geplant und hat sich vorab bei einigen Bekannten Info’s und Tipps geholt. Zur Selbstinfo und für unser farmarbeit.de/magazin hat sie 5 Personen befragt, die selbst schon als Backpacker/Work & Traveller in Neuseeland unterwegs waren. In einem Gruppeninterview erfährst du mehr über die verschiedenen Motivationen der Interviewteilnehmer, die Organisation & Planung der Aufenthalte und erhältst echte Insider-Tipps für Neuseeland.

Die Interviewteilnehmer:

neuseeland-backpacker-yvonneYvonne (24)

>> September 2010 bis Juni 2011

>> Organisation: Step in

 

 

 

neuseeland-backpacker-pia

 

Pia (25)

>> September 2011 bis Mai 2012

>> hauptsächlich als Voltigiertrainerin gearbeitet, Pferde geritten, Feriencamps betreut, privat gereist ohne eine Organisation

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Hanna (24)

>> April 2015 (3 Wochen)

>> gereist, selbstorganisiert mit Mama, Papa & Freundin

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Paul (2)

>> Oktober 2007 bis September 2008

>> Work & Travel – selbstorganisiert / viel Farmarbeit + Tourguide

 

 

 

Marian (33) (leider kein Foto)

>> März bis Mai 2015

>> Selbstorganisiert gereist: Jucy Camper gemietet

Gruppeninterview zum Thema „Backpacking in Neuseeland“

Johanna: Als ich angefangen habe Freunden und Familie zu erzählen, dass ich nach Neuseeland reisen werde, war es erstaunlich, wie viele Menschen es gibt, die selber schon in Neuseeland waren oder jemanden kennen der auch mal dort war. Trotz der Entfernung und dem langen Flug dorthin ist es also eines der beliebtesten Reiseziele und ich habe natürlich alle ausgefragt was sie mir empfehlen können. Da jeder, der schon mal in Neuseeland war, viel zu berichten hat kann man sich den Reiseführer direkt sparen und sich einfach im Freundeskreis umhören. Aus diesem Grund habe ich meine Fragen zur Reisevorbereitung zusammengefasst und habe diese vier jungen Menschen, die Neuseeland auf die unterschiedlichste Weise in verschiedenen Jahren kennengelernt haben, gestellt. Vorab habe ich gelernt, dass man nicht immer ein typisches Work & Travel Jahr machen muss, sondern auch in sogar nur 3 Wochen unglaublich viel sehen kann. Der Art und Weise, wie du Neuseeland entdecken willst, sind also keine Grenzen gesetzt.

farmarbeit.de/magazin: Würdest du gerne noch einmal nach Neuseeland reisen? Was würdest du dann vielleicht anders machen/planen als beim ersten Mal?

Yvonne: Ja ich würde auf jeden Fall nochmal nach Neuseeland fahren. Wahrscheinlich würde ich dieses Mal ohne Organisation fahren, aber nur weil ich weiß wo ich hin muss und ich in der Landessprache sicherer bin.

Hanna: Natürlich würde ich gerne nochmal nach Neuseeland! Das einzige, was daran stört, ist der lange Flug. Beim nächsten Mal würde ich, wenn möglich, mehr Zeit haben und die Orte, die ich besuche, länger erkunden. Außerdem würde ich bei den Moeraki Boulders vorbeischauen. Die sehen auf Bildern nämlich spektakulär aus. Wir haben leider den Stopp irgendwie verpasst.

Pia: Ich würde sehr gerne noch mal dort hin. Beim nächsten Mal möchte ich gerne noch mehr vom Land sehen und ein bisschen mehr rumreisen.

Paul: Ich würde gerne nochmal nach Neuseeland. Das Land ist so facettetnreich, dass man es mit einem einzigen Besuch garnicht alles wahrnehmen kann. Ich denke, ich würde es sehr ähnlich machen wie beim ersten mal. Das spontane und ungeplante hat mir sehr gefallen, da ich mich sehr frei gefühlt habe und nie das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Allerdings würde ich bei einem erneuten Besuch definitiv mehr Geld als Back-up mitnehmen um nicht aufs Arbeiten angewiesen zu sein.

Marian: Ja auf jeden Fall nochmal hin..mehr als einmal.
Ich habe es in den 7 Wochen geschafft fast alles zu sehen (Südinsel
intensiver als Nordinsel) dadurch pro Ziel nur relativ wenig Zeit
gehabt. Das nächste Mal plane ich noch mehr Zeit ein und lasse mir an
den einzelnen Punkten mehr Zeit – insbesondere für Mehrtageswanderungen
(Great Walks usw.).

 

farmarbeit.de/magazin: Was waren deine Ängste/Sorgen? Haben sie sich bestätigt?

Pia: Das ich der Arbeit nicht gerecht werde, vielleicht Sprachprobleme habe oder vielleicht auch Heimweh. Die Ängste haben sich nicht bestätigt. Die Menschen mit denen ich gearbeitet habe, waren alle sehr freundlich und zuvorkommend. So habe ich das ganze Land und die Menschen sehr herzlich und aufgeschlossen wahrgenommen. Die ersten Wochen gab es ein wenig Verständnisprobleme mit meinem Mitbewohner, weil er schnell und unverständlich gesprochen hat, aber das hat sich sehr schnell gelegt. Mein Tipp: Wenn du anfangs nichts verstehst, bitte dein Gegenüber einfach etwas langsamer zu sprechen. Mit Sicherheit wird man dir viel Verständnis entgegenbringen.

Hanna: Fahren auf der linken Seite: Ich war eine grandios schlechte Beifahrerin. Fahren selber war nach kurzem überhaupt kein Problem mehr. Jetzt, zurück in Deutschland, bin ich manchmal eher verwirrt. Aufgrund unserer etwas ungewöhnlichen Reisegruppe (mit 24 mit den Eltern unterwegs) – Würden wir uns verstehen? Anfangs mussten wir uns wieder etwas einspielen. Vor allem beim Einkaufen und Essen gab es manchmal ein wenig Streit. Perfekt war, dass meine Schwester Annika auch dabei war, sodass wir den ein oder anderen Weg oder Berg, den meine Eltern nicht mehr erwandern wollten, zu zweit besteigen konnten.

Marian: Zum Land gab es keine Ängste/Sorgen. Dafür ist es einfach zu westlich,
es gibt (im Unterschied zu OZ) keine gefährlichen Tiere und die Kiwis sind so offen und freundlich wie ihr Ruf. Allgemeine Sorgen wie „das erste Mal für eine lange Zeit alleine Reisen, weit weg von der Heimat, eventuelle Sprachprobleme, usw.“ hatte ich natürlich auch vor dem Antritt der Reise. Da ich aber vor NZ schon 2 1/2 Monate in Asien unterwegs war, hatten sich diese bereits in Wohlgefallen aufgelöst.

Yvonne: Meine Sorge war die Sprache, ob das Schulenglisch ausreichend ist und ob das Heimweh einen doch eher wieder nach Hause führt. Aufgrund der super organisierten Unterkunft, eines Praktikums und eines zwei wöchigen Sprachkurses löste sich das Problem mit der Verständigung. Das Heimweh erwischte mich nur in den ersten 3 Monaten in Auckland, wo ich das Praktikum absolvierte. Die restlichen 9 Monate hielt sich das Heimweh in Grenzen, da der Kontakt über Skype einigermaßen regelmäßig klappte.

Paul: Da muss ich aber mal tief graben. Meine grösste Sorge bestand eigentlich darin, wie ich die Reise beginnen sollte. In Auckland angekommen war ich vollkommen planlos, wie es weitergehen sollte. Das hatte mir im Vorfeld Sorge bereitet, da man die Kultur und Etiquette des Landes noch nicht kennt und nicht weiss, was auf einen zukommt. Das hat sich alles schnell gelöst, da die Welt der Backpacker eine sehr aufgeschlossene und einladende ist. Die Kiwis selber sind auch ein wunderbares Völkchen und ich habe schnell Anschluss gefunden sowohl zu den Travellern als auch zu einer Gruppe Maori, die mich in die traditionelle Kultur eingeführt haben. Als der Stein ins Rollen kam, waren alle Sorgen über Bord und das Geniessen hatte begonnen.

 

farmarbeit.de/magazin: Was darf beim Packen auf keinen Fall im Rucksack fehlen?

Pia: Kleidung für jede Jahreszeit. Die Kiwis sagen immer: Das Wetter ist so verrückt – wir haben alle Jahreszeiten in einem Tag.

Yvonne: Kleidung für jede Jahreszeit, denn in NZ könnte es an einem Tag schneien regnen und später evtl. heißes sonniges Urlaubswetter herrschen. Ein Tagebuch oder Notizbuch, so wie Kugelschreiber wäre von Vorteil, da man evtl. Backpackern begegnen könnte, die einem Tipp´s, Tricks und Sehenswürdigkeiten, sowie gute Unterkünfte etc. aufzählen könnten. Reisehandtücher & Badetücher, die schnell trocknen. Wenn man immer wieder den Standort wechselt sind diese super nützlich.

Marian: Sofern man sie nicht in NZ kaufen will: Gute Kamera (man muss dieses
wunderschöne Land mit einer entsprechenden Kamera festhalten),
Schlafsack (wenn man Mehrtagestouren machen möchte), Wandersachen.
Generell bekommt man in NZ natürlich alles zu kaufen, dann aber
teilweise erheblich teurer.

Hanna: Regenjacke, Fotoapparat, Messer für Picknicks etc., bei mir Reisetagebuch und Stifte

Paul: Damit ist wahrscheinlich keine Standard Packliste gewünscht, sondern eher so das herausstechende Item, dass in meinem Rucksack den Unterschied gemacht hat. Für mich war das ein kleiner Stofftiger, den mir meine beste Freundin vor der Abreise geschenkt hatte. Der hat mich immer daran erinnert, wo ich eigentlich herkomme und das ich noch ein zu Hause habe. Auf Reisen kommt öfter die Idee, Reissaus zu nehmen und ein neues Leben zu beginnen. Da hat mir der kleine Tiger oft geholfen, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Somit ist mein unverzichtbares Item im Rucksack: Etwas, dass dich an deine herkunft erinnert. Und das gibt auch immer ne super Story als Eisbrecher, wenn man etwas kurioses dabei hat. Ein 2 Meter Mann, der einen Stofftiger am Rucksack hängen hat und ihn „Tigerkatze“ nannte, war immer ein guter Start.

 

farmarbeit.de/magazin: Hast du auf der Reise Zwischenstopps (z.B Asien) eingelegt bzw. Australien einen Besuch abgestattet ? Würdest du es empfehlen?

Yvonne: Eine Woche Sydney. Das war ein leichter Kulturschock nach Neuseeland, wegen der vielen Menschen. Zu empfehlen ist eine Reise nach Australien auf jeden Fall, auch wenn ich nur die Stadt gesehen habe. Wenn man schon einmal so eine lange anreise hat, macht es aber durchaus Sinn. Gerne wäre ich noch länger in Australien rumgereist.

Pia: Ich habe leider keine Zwischenstopps eingelegt, vielleicht würde ich es beim nächsten Mal machen.

Hanna: Meine Reise ging von Neuseeland weiter nach Rarotonga (Cook Inseln) und dann nach Australien. Beides ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Auf Rarotonga hat man ein Strandparadies, Korallen, man kann Schnorcheln und Wandern im Inselinneren. Australien hat mich direkt mit seiner Tierwelt eingenommen, mit der Landschaft, Leute, Weite und noch so viel mehr.

Marian: Ich war vorher 2 1/2 Wochen in Asien und nach NZ knapp 4 Wochen in Australien und 1 1/2 Wochen in Indonesien (Gili Air und Bali). In Asien habe ich mich rundum wohl gefühlt und kann es wärmstens empfehlen. Meine Favoriten sind Thailand (speziell der Norden), Kambodscha (es gibt viel mehr zu entdecken als die 3 Standardziele…insbesondere sehr freundliche Menschen) und Gili Air (Indonesien) zum Ausspannen. Ob einem Asien dann wirklich liegt (es ist schon ein Unterschied in NZ oder Asien zu reisen) und in welchem Land man sich dann wohl fühlt muss man dann natürlich selbst raus finden 😉 Auf jeden Fall ist es in Thailand, Vietnam und Kambodscha sehr einfach und sicher als Backpacker zu reisen und man ist im Grunde nie allein. In Australien habe ich die Ostküste (mit Camper) und das Outback bereist. Viele kombinieren NZ und OZ und sind nachher von dem einen oder anderen Land nicht so begeistert (Jammern auf hohem Niveau). So auch bei mir: Die Ostküste von OZ hat mir nicht wirklich gefallen (mehr Strand und Party denn Natur). Das Outback war spannender. Aber prinzipiell muss man im Vergleich zu NZ lernen, dass die Strecken um einiges größer sind (es liegen zwischen zwei Highlights auch mal gut und gerne 600 km auf denen absolut nichts zu sehen ist). Nach allem was ich gehört habe, sind für NZ-Liebhaber eher Tasmanien, die Süd- und die Ostküste von OZ zu empfehlen.

Paul: Ja und Ja. Asien ist Kontrastprogramm und lohnt immer. Es verschärft nur die Wahrnehmung für ein neues Umfeld und lässt dich dein Hauptziel viel intensiver geniessen. Australien lohnt sich immer, sollte aber nicht in Besuchsform sein. Wenn schon, denn schon. Entweder Neuseeland oder Australien. Beides Länder, die mehr Aufmerksamkeit verdienen als eine kurze Stippvisite. Aber natürlich empfehlenswert. Das Land ist der Hammer.

 

farmarbeit.de/magazin: Welche Arbeit hast dir am besten gefallen und war es einfach welche zu finden?

Yvonne: Auf einer Schaf- und Kuh-Farm. Habe bei Familien gewohnt, habe im Haushalt geholfen, Babygesittet oder bei Farmarbeiten geholfen. Dafür gab es eine Unterkunft und Essen. Freunde von der ersten Familie haben mich später dann sogar in einer anderen Stadt / einem Dorf aufgenommen und nach einigen Wochen oder Tagen wieder zu Freunden/Verwandten auf der Insel weitergeleitet. In Blenheim gibt es auch immer Arbeit auf einem Weingut zu finden. Man muss nur schnell sein.

Pia: Ich war privat beim Kapiti Vaulting Club in Neuseeland. Deswegen habe ich nicht die typische Work and Travel Reise gemacht. Ich war 9 Monate dort und habe am Club gelebt und gearbeitet. Die Arbeit dort hat mir sehr gut gefallen.

Hanna: Ich habe ja nicht gearbeitet, aber wir waren in einem Backpacker Hostel in Punaikaiki, das von einem deutschen Ehepaar geleitet wurde. Dort haben zwei Backpacker gearbeitet und bei allen möglichen Arbeiten geholfen, die so anfielen. Allerdings nur gegen Kost und Logis. Trotzdem war der Ort so wunderschön, das Meer direkt an der Terasse und das Hostel bunt und gemütlich. Einige Tage bevor wir angekommen sind, waren die zwei im Meer mit Delfinen schwimmen.

Paul: Für arbeitswillige ist es immer einfach, Arbeit zu finden. Das Land setzt stark auf Saisonhilfen, sei es als Putzfrau oder Handwerker im Hostel oder in der Erntehilfe. Arbeit gibt es, man muss nur richtig auftreten. Bei der Menge an backpackern gibt es viel Auswahl und harte Arbeit zahlt sich aus. Mein Favorit war jegliche Arbeit in der Kanu und Tourismusbranche. Da hat man viel vom land gesehen und immer tolle Menschen kennengelernt.

Marian: Ich habe nicht in NZ gearbeitet. Mitreisende scheinen aber (je nach
Saison und Ort) keine großen Probleme gehabt zu haben einen Job zu
finden und ich habe wenig von Problemen gehört.

 

farmarbeit.de/magazin: Drei Tipps für junge Menschen die ihren Neuseeland Aufenthalt planen?

Pia:
1) Das Te Papa Museum in Wellington besuchen
2) Eiscreme essen (schmeckt super lecker)
3) In the middle of Nowhere fahren und in den Flüssen schwimmen gehen

Yvonne:
1) Soviel Wandern/ Tagestouren machen wie möglich
2) Gute Gespräche führen mit bereits gereisten Backpackern
3) Die Natur Genießen.

Marian:
1) Auf Bus-Touren verzichten (es sei denn man steht auf
Klassenfahrt/Party). Stattdessen das Land mit einem Auto (bei längerem
Aufenthalt kaufen, sonst mieten) oder noch besser mit Camper bereisen.
Für Mutigere und Menschen mit mehr Zeit kann man NZ auch gut per
Anhalter bereisen.

2) Alleine reisen. (Keine Angst vor’m „alleine sein“. Das ist praktisch
unmöglich – ich hatte z.B. fast täglich Anhalter im Auto und auf
Campsite oder in Hostels (und für Word & Travel-Reisende: auf der Arbeit)
lernt man Unmengen super netter Menschen kennen.

3) Zeit nehmen und nicht alles zeitlich vorplanen. Die besten Erlebnisse
passieren bei ungeplanten Dingen und außerdem gibt nicht selten das
Wetter die Planung vor (z.B. warten auf gutes Wetter für die
Tongariro Alpine Crossing).

Paul: Ich habe meinen Aufenthalt zwar nicht geplant, aber ich versuche mich trotzdem mal an der Frage.

Tipp 1: Nehme nichts mit, was du nicht entbehren kannst.

Tipp 2: Mach eine „Must-See“ Liste. Nicht mehr als 5 Punkte, die du auf jeden Fall sehen willst. Wann und wie kommt spontan.

Tipp 3: Lerne Englisch. Lies Bücher, schau Filme, unterhalte dich mit Menschen auf Englisch. Schulenglisch reicht nicht. Willst du Respekt von den Leuten vor Ort, dann zeige ihnen, dass du dich bemühst. Die Sprache zu sprechen ist ein guter Anfang. Schulenglisch reicht nicht.

Hanna: Genug Zeit einplanen, ansonsten weniger ansehen, dafür intensiver und nochmal wiederkommen.

1.) Sich je nach Jahreszeit auf das Wetter einstellen. Evtl. wird’s kalt und nass.
2.) Vorher gar nicht zu viel angucken, lesen und erwarten. Je weniger man vorher weiß und erwartet, desto überwältigter ist man von dem, was man sieht. (Das heißt aber nicht, total unvorbereitet und naiv loszureisen ;))

5 Geheim-Tipps für Backpacking in Neuseeland

1_kleinAuckland – wenn ihr mal einen Tag dort noch Zeit habt, nehmt die Fähre nach Devonport. Das ist ein kleiner Vorort Aucklands. Am Fährhafen dort kann man sich grüne Fahrräder ausleihen und durch die Siedlungen und zu den Stränden fahren. Der Typ bei der Vermietung gibt euch sicherlich eine Karte. Das Brombeereis am Nerrowneck Beach ist lecker. Achja und natürlich das beste Eis dort essen! Giapo on Queenstreet. Man sieht die Schlange schon von weitem. Vergoldetes Eis und so… Flavour: Christchurch Hazelnut.

2_kleinHokitika (Südinsel): Hier haben wir den Tipp bekommen, dass es super leckere und außergewöhnliche Pizza gibt. Bei Fat Pipi Pizza 😉 Ist direkt auf einer Parallelstraße zum Strand.

3_kleinPunaikaiki (Südinsel): Truman-Walk und Porarari-River Walk (am besten irgendwann, wenn man auch schwimmen kann. Der Fluss dort sah einladend aus). Außerdem Pancake Rocks (total touristisch natürlich, viele Asiaten) und Glühwürmchen Höhle (die Frau im Backpacker-Hostel weiß Bescheid und backt deutsch anmutendes Brot).

4_kleinAbel Tasman National Park (Südinsel, Norspitze) & Bay of Islands (Nordinsel Nordspitze)

5_kleinBester Burger: Fergburger in Queenstown. Bestellen, abholen und am Hafen essen. Danach das Becken suchen, in dem man sehen kann, wie die Enten tauchen. Haben wir leider vergessen. Hat ein Freund mir als Tipp gesagt und sah auf seinen Videos total cool aus.

Du suchst noch nach einem Programm für Neuseeland?

Hier findest du verschiedene Angebote von Organisationen und Veranstaltern. Vielleicht ist ja auch für dich das passende dabei:

>> Work & Travel Programme

>> Farmarbeit-Programme

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Kategorie: Erfahrungsberichte & Interviews, Farm - & Rancharbeit, Farm - & Ranchstay, Farm- & Ranchurlaub, Farmarbeit mit Tieren

Johanna

Über den Autor ()

Schon sehr früh hat sie entdeckt, dass außerhalb der Kleinstadt eine wunderbare Welt wartet und entdeckt werden muss. In Bussen und Zügen wurde Europa erkundet und auf unzähligen Couchsurfer-Sofas geschlafen. Nach zwei Jahren in Hamburg, im „normalen“ Leben in einem 40 Stunden Job als Bioglogisch-technische Assistentin war klar, dass die Welt und das Leben noch mehr zu bieten haben. Daraufhin kündigte die damals 23-Jährige um der Alltagsroutine zu entfliehen. Mit einer großen Leidenschaft für Pferde, Natur und das Farmleben bietet jeder Tag neue Abenteuer und Herausforderungen auf den Farmen dieser Welt. Nach 14 Monaten in Kanada reist sie nun durch Neuseeland und verbringt ihrer Zeit damit junge Pferde zu trainieren, Kühe zu melken, Kälber zu füttern und mit dem Quad über die hügeligen Wiesen zu fahren. Mal schauen, wo es sie danach hintreibt ;-)

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  1. Die Vorbereitung auf Farmarbeit in Neuseeland | 26. November 2015

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