WWOOF & WWOOFing: Voraussetzungen
Wer WWOOFen möchte, muss Mitglied einer nationalen WWOOF-Organisation werden (in Deutschland: www.wwoof.de, international: www.wwoof.org).
Gegen derzeit 18 - 25€ wird man ein solches WWOOF-Mitglied und bekommt dann Zugang zu den Listen sämtlicher ökologischen Farms bzw. Biohöfen im jeweiligen Land.
Man kontaktiert dann einfach die Farm(en), die man interessant findet und macht alles Weitere mit dem Landwirt aus (wie lange man arbeitet, was man machen wird etc.).
Je nach WWOOF-Zielland sollte vorab geklärt werden, ob ein spezielles Arbeitsvisum oder Versicherungen von Nöten sind. Dieses ist beispielsweise in Neuseeland der Fall, wo Sie ein sogenanntes Working Holiday-Visum zum WWOOFen benötigen. Interessanterweise benötigen Sie selbiges jedoch nicht, wenn Sie in Australien WWOOFen möchten (anders als bei Work & Travel in Australien!).
Am besten wenden Sie sich direkt an die jeweiligen nationalen WWOOF -Organisationen, um vorab zu klären, welche Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten es in dem Land für Sie als WWOOFer gibt.
WWOOFen vs. Farmarbeit
Jetzt wissen Sie theoretisch, wie WWOOFen funktioniert! WWOOFing hat viele spannende Seiten und ist eigentlich Farmarbeit in seiner ursprünglichsten Form, nur dass sich die Bauernhöfe besonders auf ökologischen Anbau spezialisiert haben.
Aber auch wenn man sich zu einem "normalen" Farmarbeits- oder Farmstayaufenthalt entschlossen hat, kann man eventuell auf einem Bio-Hof landen. Und unsere Partnerprogramme haben einen entscheidenden Vorteil: der entsprechende Veranstalter kümmert sich um alle bürokratischen oder sonstigen unliebsamen Tätigkeiten, die vor einem Auslandsaufenthalt erledigt werden müssen, also z.B. Visumsangelegenheiten oder in den meisten Fällen auch die Frage nach wichtigen Versicherungen.
Als WWOOFer müssen Sie hingegen Ihre komplette Reise selbst organisieren! Das heißt auch, dass Sie selbst zusehen müssen, wie Sie von einer Farm zur nächsten kommen - auf dem Land sind die Entfernungen zwischen den einzelnen Farmen teils sehr groß, da die Länder sehr weitläufig sind. Bei einem nach Ihren Wünschen maßgeschneiderten Farmarbeits- oder Ranchstay-Programm ist der Transport zur Farm meist inklusive.
WWOOF im Überblick
Mindestalter: In der Regel 18 Jahre
Aufenthaltsdauer: Eigene Entscheidung in Absprache mit dem jeweiligen Bauer, auch in Abhängigkeit von der Dauer des Visums.
Arbeitszeit: In Absprache mit dem Landwirt ca. 5-7 Std., 1 freier Tag / Woche.
Tätigkeiten: Ernte (manchmal Weiterverarbeitung) von Getreide/Obst/ Gemüse, das auf dem Öko-Hof angebaut wird; Gartenarbeiten (z.B. Jäten)
Entlohnung: WWOOFing wird nicht bezahlt, dafür Kost & Logis.
Anmeldung: Immer vor der Anreise mit dem Bauern abklären, ob/wofür/ wie lange Arbeitskräfte gebraucht werden
Besonderheiten: Farmarbeit ist körperlich anstrengend, Sie sollten keine Allergien haben. Als WWOOFer sollten Sie sich für das Thema „ökologischer Anbau“ und das Landleben im Einklang mit der Natur begeistern!
WWOOFing mit Kindern geht nur in Einzelfällen und nach Absprache.
Sollten Sie es sich anders überlegen, sagen Sie dem Landwirt früh genug Bescheid!
ACHTUNG: Beim WWOOFen müssen Sie Ihre Reise eigenverantwortlich organisieren (also auch Flüge, Visum, Bauernhöfe etc.).




